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Den positiven Ereignissen wurden in den Medien und auf unserer Homepage bereits breiter Raum verliehen, die negativen Vorkommnisse bleiben, wie so oft, im Hintergrund. Dabei sind diese oft von entscheidender Bedeutung für die Weiterentwicklung eines Vereins, wie dem unserem.
 
Groß oder klein, eine Frage der Prioritäten.
Unser Verein gehört zu den Kleinvereinen. Ob diese in Zukunft ein Überleben, trotz aller Ehrenamtlichkeit, haben werden, sei dahingestellt.  Unsere Priorität ist (war) der leistungsorientierte Jugendbereich. Dort konnten wir unsere größten Erfolge erzielen. Dieser ist aber auch der sensibelste Bereich, der uns jetzt fast an den Abgrund brachte. Die Erkenntnis, mehr (viel mehr) für den Breitensport im Jungend- sowie im Erwachsenenbereich zu investieren, kommt spät. Ich hoffe nicht zu spät. Ein Verein lebt nicht nur von Leistungsträgern, sondern von seinen Mitgliedern. Und deren sollten es viele sein.
       
Zahlt sich Jugendarbeit aus?           
Aus heutiger Sicht würde ich diese Frage mit einem JEIN  beantworten. Im Breitensport ist die Frage eindeutig mit JA zu beantworten, denn es ist sinnvoll, den Kinder und Jugendlichen eine Beschäftigung zu geben und sie wenigsten eine kurze Zeit vom Handy und vom bewegungsarmen ,Nichtstun‘ abzuhalten.
Im Leistungsbereich, bei dem professionelles Training, Karriereplanung und Visionen im Vordergrund stehen und erhebliche Kostenentstehen, ist die Gefahr groß zu scheitern. Die Entwicklung eines jungen Spielers benötigt Jahre und je erfolgreicher er wird, desto größer wird die Gefahr, von einem Großverein abgeworben zu werden, selbst wenn man mehr, oder das Gleiche bieten würde. Die Entscheidungen werden oft emotional getroffen, sind rational kaum nachvollziehbar und Fairness ist ein Fremdwort. Dank für die geleistete Arbeit, der investierten Zeit (mehrere Jahre), sowie des finanziellen Aufwandes (tausende Euro je Spieler), sind kaum zu erwarten und die finanzielle Abgeltung minimal. Warum sollte man all diese Bürde auf sich nehmen um dann eines Tages, unerwarteter Weise, vom seinem ,Schützling‘ vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden? Ist die Faszination, ein Kind, dessen Talent man erkennt, es fördert und Jahre begleitet, bis es zu einem erfolgreichen Nachwuchsspieler wird, genug für diese Mühen? Viele Vereine haben diese Frage für sich schon mit
NEIN beantwortet und im steirischen Verband sind nur mehr wenige Vereine bereit leistungsbezogene Nachwuchsarbeit zu fördern.
 
Dominoeffekt          
Zurück zu unserem Verein! Mit Saisonende werden zwei unserer Nachwuchstalente, die wir mehr als acht Jahre betreut haben, zu einem Großverein wechseln. Die Gründe möchte ich hier nicht näher erläutern, denn sie sind sekundär.  An Visionen und Zielvorstellungen kann es nicht liegen, denn der jungen Dame wurde neben den zahlreichen Nachwuchsbewerben, die Möglichkeit geboten in der vereinseigenen Mannschaft der 1. Bundesliga der Damen als Nachwuchsspielerin teilzunehmen. Eigentlich sollte dies das Ziel eines jeden ambitionierten Sportlers sein. Ein ersatzweiser Einsatz in der Landesliga der Herren war ebenfalls vorgesehen. Etwas anders verhält es sich mit unserem männlichen Talent. Für ihn musste unser Verein einiges an finanziellem Aufwand (mehrere tausend Euro) tätigen um seinen Wunsch, den Aufstieg in die Landesliga, realisieren zu können. Das Ziel, der Aufstieg, konnte durch die Verpflichtung eines Legionärs und eines Leihspielers erreicht werden. Doch all dieser Aufwand erscheint sinnlos, da unser Jugendspieler den Abwerbungen des Großvereins nicht widerstehen konnte. Und dies kurz vor der Abmeldezeit. Vergessen sind der frenetisch gefeierte Aufstieg, die Zusagen weiter in der Mannschaft zu spielen. Zurückgeblieben sind eine enttäuschte Vereinsleitung und frustrierte Mannschaftsmitglieder. Auch diese werden nun, in Ermangelung eines für die Landesliga erforderlichen Jugendlichen und Trainingspartners den Verein verlassen. Für einen Kleinverein, wie unserem, eine Katastrophe. Der Aufbau vieler Jahre war umsonst. Der Schock sitzt tief. Neben unserem Zugpferd, der 1.Bundesliga der Damen, bleiben uns noch eine oder zwei Gebietsliegen. Die Anzahl der Mannschaftsmitglieder erreicht eine bedenkliche Untergrenze.              

Zurück zu Anfang, Weitermachen oder Aufgabe?
Diese Frage wird uns in nächster Zeit beschäftigen. Da ist noch unser jüngstes Talent, das ebenfalls unsere Aufmerksamkeit benötigt. Sie trainiert bis zu fünfmal in der Woche und steht am Beginn ihrer sportlichen Karriere. Die ersten Erfolge haben sich bereits eingestellt. Und dies ist sicher erst der Anfang. Wird es wieder so wie heute werden? Hat sie nicht das Recht, dieselben Chancen zu bekommen, wie unsere Jugend in der Vergangenheit? Was können wir machen, um nicht wieder nach Jahren, maßlos enttäuscht dazustehen? Auch das worst case szenario stand kurz zur Diskussion: Aufgabe! Aber sind wir es den Jugendlichen und Erwachsenen und der Stadt Bruck, die uns die vielen Jahre immer tatkräftig unterstützt haben, nicht schuldig, auch diese tiefgreifende Krise zu überwinden und den Verein zu erhalten, der das  Brucker Vereinslebens bereichert und den Menschen die Möglichkeit gibt in ihrer Stadt den Tischtennissport auszuüben? Wir haben uns für das Weitermachen entschieden!    
   
Resümee und Aufgaben für die Zukunft
Wir sind Lernende und haben beschlossen: Wir werden uns hinkünftig breiter aufstellen (müssen). Der Breitensport wird eine tragende Rolle in unserem Vereinsleben zuteil. Unser Werben wird sich auf diese Zielgruppe konzentrieren. Und sollten aus dieser Gruppe Jugend- und Erwachsenenspieler mit leistungsbezogenen Ambitionen erwachsen, werden wir diese ebenfalls fördern.  Es soll sich Jeder in unserem Verein wohlfühlen und gerne unseren faszinierenden Sport ausüben.
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